
Wirtschaftsprognose 2025: Fenstermarkt wächst um 0,3 Prozent, Außentürenmarkt legt um 1,0 Prozent zu
Der Fenstermarkt in Deutschland verzeichnete 2024 einen Rückgang um 8,7 Prozent auf 12,90 Mio. Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m). Für 2025 wird eine leichte Erholung um +0,3 Prozent auf 12,94 Mio. FE prognostiziert. Der Außentürenmarkt, der 2024 um 8,1 Prozent auf 1,136 Mio. Türen zurückging, wird 2025 voraussichtlich erneut um +1,0 Prozent auf 1,148 Mio. Stück zulegen.

Der Weg zur zirkulären Wertschöpfung bei Altfenstern
Die wesentlichen deutschen Verbände und Organisationen der Fensterbranche haben sich zusammengeschlossen, um in einer dreistufigen Studie ein Mengenszenario und das Abfall- und Recyclingpotenzial von Altfenstern in Deutschland zu analysieren. Die ersten beiden Teile wurden jetzt fertiggestellt. In einer späteren Untersuchung sollen dann noch konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Logistik- und Recyclingprozesse für alle Fensterkomponenten und Rahmenmaterialien sowie ein Herstellerbezug erarbeitet werden.

Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2024 leicht gestiegen
Erneut ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland gestiegen, wenn auch nur leicht. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024. Demnach lag die Zahl des bundesweit verübten Wohnungseinbruchdiebstahls letztes Jahr bei insgesamt 78.436 Fällen, was im Vergleich zum Jahr 2023 ein Plus von 617 Einbrüchen und eine Steigerung von 0,8 Prozent bedeutet. Trotz des erneuten Anstiegs liegt die Zahl weiterhin unter dem Niveau vom Jahr 2019 mit 87.145 Einbrüchen.

Reine Verschlusssache
Die Zahl der Einbrüche in Deutschland ist im letzten Jahr wieder gestiegen. Auch das Bedürfnis nach mehr Sicherheit sowohl im privaten als auch im Objektbereich ist weiterhin hoch. Das lässt sich unter anderem an dem Wachstumsplus im Bereich der Sicherheitstechnik bei den Mitgliedern im Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) e.V. ablesen. Diese Firmen bieten wesentliche Elemente zur Einbruchsicherung.

Ständige Konferenz 2024
Als mehr als eine Herausforderung werden die gerade wirtschaftlich schweren Zeiten sowohl vom Fachhandel als auch von der Industrie im Schloss- und Beschlagbereich bezeichnet. Darin waren sich die knapp 80 Teilnehmer der 63. Ständigen Konferenz, die am 20. November in München stattfand, weitgehend einig.

Fenstermarkt: minus 8,5 % – Außentürenmarkt: minus 9,4 %
Der Fenstermarkt in Deutschland wird voraussichtlich im Jahr 2024 um 8,4 % und im Jahr 2025 nochmals um weitere 1,3 % deutlich zurückgehen. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,52 Mio. FE im Jahr 2022 auf 13,98 Mio. FE im Jahr 2024 zurück.

Energie sparen durch Fenster(Sanierung)
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat in Deutschland für viel Wirbel gesorgt und wird oftmals auf den Heizungsaustausch reduziert. Doch die per Gesetz bis zum Jahr 2045 angestrebte Klimaneutralität im Gebäudesektor soll nicht allein mit einer entsprechenden Heizungstechnik erreicht werden, sondern auch über den Wärmedämmstandard eines Gebäudes. Hier spielen neben Dächern und Türen besonders Fenster eine große Rolle.

Freud und Leid bei der FVSB-Jahresmitgliederversammlung
Mit Freude über den gelungenen Grillabend am Vortag eröffnete Karl Kristian Woelm als Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) die Jahresmitgliederversammlung am 11. Juni im Verbandshaus zu Velbert. Er ließ für die knapp 60 Teilnehmer die jüngsten Höhen und Tiefen der Branche Revue passieren und verwies dabei auf die wichtige Rolle des Fachverbandes.

Wirtschaftsprognose 2024: Fenstermarkt und Außentürenmarkt im Minus
Der Fenstermarkt in Deutschland ging 2023 um 8,9 Prozent zurück und wird voraussichtlich 2024 deutlich um weitere 6,4 Prozent zurückgehen. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,52 Mio. FE im Jahr 2022 über 14,13 Mio. FE in 2023 auf 13,23 Mio. FE im Jahr 2024 zurück.